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Auf dieser Seite werden Sie erfahren was Rheuma im Allgemeinen bedeutet und werden die verschiedenen Rheumaarten bei Kindern kennenlernen.
Sie werden auch einige Tips zur Früherkennung erhalten. 

Kurzinfo Rheuma allgemein:

Vier Millionen Menschen leiden in Deutschland dauerhaft an einer rheumatischen Erkrankung.
Darunter 5000 Kinder unter 16 Jahren.
Rheumatische Erkrankungen sind alles andere als eine Alterserscheinung. Sie machen selbst vor Kleinkindern und Jugendlichen nicht halt.
Immer wiederkehrende Schmerzen und Entzündungen, die Gelenke, Muskeln oder Organe angreifen, belasten die kleinen Patienten.
Krankengymnastik, die Einnahme von Medikamenten,Operationen- das alles gehört zum Alltag rheumakranker Kinder.
Hinter dem Begriff Rheuma verbergen sich etwa 450 verschiedene Krankheiten des Bewegungs- apparates mit ganz unterschiedlichen Ursachen.
Typische rheumatische Erkrankungen bei Kindern sind die akuten und chronischen Formen der Arthritis. Arthritis bedeutet Gelenkentzündung.
Die akuten rheumatischen Gelenkentzündungen werden durch Infektionen ausgelöst.
In Frage kommen Viren (z. B. das Rötelnvirus), Bakterien (z. B. Streptokokken), Salmonellen u.a.
Diese Gelenkentzündungen dauern oft nur Tage oder Wochen. Bestehen sie Monate oder Jahre, werden sie leicht mit chronischen Formen  verwechselt.
Die chronischen rheumatischen Gelenkentzündungen treten zehnmal seltener auf als die akuten.
Sie beginnen meist ohne erkennbare äussere Ursache und werden nur gelegentlich durch Infektionen ausgelöst.
 
Achten Sie auf diese Warnsignale:
Meist fängt alles harmlos an: Das Kind bekommt Fieber, ein Knie ist leicht angeschwollen.  Diese  Symptome können jedoch bereits die ersten Vorboten einer Rheumaerkrankung sein.
Eltern und Ärzte sind deshalb gefordert, selbst bei allgemeinen Befindlichkeitsstörungen nach Anzeichen für Rheuma zu forschen. Denn je früher die richtige Diagnose gestellt wird und die Behandlung beginnt, desto besser.
Diese Zeichen könnten auf eine rheumatische Erkrankung hindeuten:
Das Kind nimmt eine Schonhaltung ein und bewegt sich anders als sonst, um Schmerzen zu vermeiden.
Es wirkt ungeschickter, hinkt, kann schlechter greifen, will weniger laufen, mehr getragen werden oder schläft unruhiger.Es klagt über Gelenkbeschwerden. Das Gelenk ist angeschwollen und überwärmt.
Es kommt zu einem länger anhaltenden Leistungsabfall und das Kind wird schneller müde.
Der erste Ansprechpartner für besorgte Eltern ist der Kinderarzt. Bei Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung wird er den kleinen Patienten an einen Spezialisten mit Erfahrung bei Kinderrheuma verweisen.
So wird kindliches Rheuma behandelt:
Die Behandlung muss individuell auf das Kind abgestimmt und sorgfältig überwacht werden", betont Dr. Renate Häfner von der Rheumakinderklinik in Garmisch-Partenkirchen. Die Einnahme von Medikamenten ist ebenso unverzichtbar wie physiotherapeutische Maßnahmen.
Die medikamentöse Therapie entzündlich rheumatischer Erkrankungen beginnt mit schmerz- und entzündungshemmenden Arzneimitteln, den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).
Die neueren NSAR, so genannte Cox-2-Hemmer, sind für Kinder in Deutschland nicht zugelassen.
Bei chronisch fortschreitender Erkrankung werden zusätzliche Basismedikamente erforderlich, die regulierend ins Immunsystem eingreifen, z. B. Immun- Suppressiva.
Zu den physiotherapeutischen Maßnahmen gehört in erster Linie die Krankengymnastik.
Sie soll die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke verbessern. Mit Hilfe der Ergotherapie lernen die Kinder, die wiedergewonnene Beweglichkeit in Alltagsbewegungen umzusetzen. Handschienen für betroffene Handgelenke, Kältepackungen für entzündete Partien, Wärme zur Muskelentspannung sowie Massagen, Ultraschall- und Elektrotherapie ergänzen die Behandlung.
Chronisch kranke Kinder und ihre Familien sollten sich nicht scheuen, auch eine psychologische Betreuung in Anspruch zu nehmen. Außerdem stehen ihnen finanzielle Ausgleichsmöglichkeiten und Erleichterungen für die Schule, wie etwa Zeitverlängerung bei Klassenarbeiten, zu.

... die verschiedenen Rheumaformen bei Kindern werden in Kürze folgen

Quelle: www.gothaer.de

Dieser Artikel ist keine Endfassung, wir bemühen uns um detailliertere Angaben.